Siebenter Vortrag
So ist es aber mit den Ätherleibern der Jungverstorbenen überhaupt; sie gehen zurück, sie sind noch nicht so gejüngert, daß sie ganz abgeschwächt haben das Element des Willens, sondern Wille, schöpferische Liebekraft geht mit ihnen ein in die geistige Welt. Und es muß nun eine fortwährende Wechselwirkung stattfinden zwischen den ganz gejüngerten Ätherleibern und den noch weniger gejüngerten Ätherleibern. Fortwährend findet eine gegenseitige Unterstützung statt in der geistigen Welt zwischen dem, was von der Erde heraufkommt in Ätherleibern von ganz alten Menschen und diesen Ätherleibern von jungen Menschen oder selbstverständlich auch solchen, die dazwischen liegen. Wenn ganz kleine Kinder sterben, eben wie es im «Faust» heißt: «Mitternachts-Geborne», so sind die Ätherleiber ganz alte, greisenhafte, aber stark von Wille. Solche Ätherleiber werden mit starker Kraft wirken können gerade auf solche Ätherleiber, die nun durch ein langes Leben gegangen sind, die von physisch altgewordenen Menschen herrühren.
Cite:
GA 163/1915-09-05/p025 · edition original