Dritter Vortrag
Versuchen wir in Anknüpfung gerade an dasjenige, was uns die Weihnachtsspiele zeigten, das Geistige zu suchen, dann werden wir es im richtigen Sinne als Hirten finden, nicht als Wirte, die schon verloren haben — so meint es symbolisch das Weihnachtsspiel — den Zusammenhang mit dem Weihnachtskind. Und unsere Zeit hat das sehr notwendig, recht sehr notwendig, unsere Zeit, in der der Materialismus so weite, weite Gebiete der äußeren Welt, des inneren menschlichen Fühlens erworben hat, und in dem es einer spirituellen Weltauffassung so schwierig ist, auch nur gegenüber den mißbrauchten Worten, mit denen man sich ausspricht, die rechten Worte zu finden, zu sagen das, was die rechten Worte sind.
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GA 165/1915-12-28/p029 · edition original