Zweiter Vortrag

GA 165/1916-01-16/p018 ·1916-01-16 · original (original)
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Da sind wir also getroffen, weil uns der alte Matthias Claudius sagt, daß die Menschen alle arme Sünder seien und nicht nach dem Unverstandenen und Undurchschaubaren ihren Blick wenden sollen. Nun, und da sagt auch noch der gute alte Matthias Claudius synthetisch, daß der Pfarrer R. ein so gescheiter Mensch ist, der weiß, daß die Menschen arme Sünder sind und nichts wissen von dem, was nicht den äußeren Augen sichtbar werden könne. Herr Bauer nun, der sich nicht begnügt hat, diese Worte von dem Pfarrer R. einfach anzuhören, hat den Matthias Claudius aufgeschlagen und das «Abendlied» von Matthias Claudius gelesen, und das heißt so:

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