Dritter Vortrag

GA 166/1916-01-30/p027 ·1916-01-30 · original (original)
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Wenn man anderseits glaubt, man könne die Ursache dadurch finden, daß man immer das unmittelbar Vorangehende als Ursache nimmt, dann könnte ja folgendes passieren. Man sieht, wenn man es von außen anschaut, dieses: Zwei Menschen treffen sich. Nun geht man so zu Werke, wie man es in der Naturforschung ja richtig tun muß. Die zwei Menschen haben sich getroffen. Jetzt studiert man, wo die betreffenden zwei Menschen vorher waren in der Stunde, bevor sie sich getroffen habe, wo sie in einer weiteren Stunde vorher waren, wie sie aufgebrochen sind, um sich zu treffen. Da kann man nun verfolgen, eine gewisse Zeit hindurch, wie eins immer das andere getrieben hat, und wie die zwei Menschen zusammengeführt worden sind. - Ein anderer kümmert sich nicht um diese Dinge, sondern er hat zufällig erfahren, daß sich die beiden Menschen vor fünf Tagen zusammen besprochen haben, daß sie sich treffen werden, und er sagt: Ja, sie treffen sich, weil sie besprochen haben, daß sie sich treffen werden.

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