Dritter Vortrag
So ist es aber mit demjenigen, was in uns steckt und uns begleitet. Wenn das sich aufschwingen kann zu der Anschauung, daß notwendig ist, was wir getan haben, daß wir es begleitet haben, und daß wir nunmehr in die Zukunft hinein unser Seelisches tragen, indem es gelernt hat, dann schauen wir die Sache in der richtigen Weise an. Aber gelernt muß es haben in wirklich lebendiger Weise. Man wird sogar innerhalb der Inkarnation das, was hier gemeint ist, richtig feststellen können. Man wird vergleichen können, ich will sagen, drei Menschen. Der erste Mensch, der handelt darauflos. Es kommt ihm in einem gewissen Zeitpunkte seines Lebens der Drang, sich selbst zu erkennen. Da blickt er nun auf dasjenige, was er immer gut gemacht hat. Er ergötzt sich an dem, was er gut gemacht hat. Nun versucht er, die Sache, die er gut gemacht hat immer weiter zu machen. Er wird ja in einer gewissen Weise recht gute Sachen machen, nicht wahr?
Cite:
GA 166/1916-01-30/p038 · edition original