Fünfter Vortrag

GA 166/1916-02-08/p025 ·1916-02-08 · original (original)
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Sie sehen, das ist ganz konsequent. Bleibt man bei dem Träumen der äußeren physischen Welt stehen, so kann man nicht zum Willen kommen. Den Willen kann man gar nicht finden. Man kann nur, wenn man eine Weltanschaung macht, den Willen als solchen leugnen, kann sagen: Nun ja, dann gibt es keinen Willen. Das machen die heutigen sogenannten Monisten ja hinlänglich. Sie leugnen den Willen. Sie sagen, der Wille ist überhaupt nicht vorhanden als solcher, das ist nur ein mythologisches Gebilde. Ziehen drückt sich ja etwas vorsichtiger aus, aber immerhin kommt er zu merkwürdigen Ergebnissen, zu Ergebnissen, bei denen er sich wohl hüten wird, sie nun ganz konsequent zu nehmen. Ich will Ihnen aus seiner letzten Vorlesung doch noch einige Sätze vorlesen, aus denen Sie sehen werden, daß er schon die Konsequenz zieht, aber allerdings noch etwas kokettiert mit diesem Nicht-Vorhandensein des Willens. Denn da sagt er: Wie steht es mit dem Begriff der Verantwortlichkeit?

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