Fünfter Vortrag

GA 166/1916-02-08/p032 ·1916-02-08 · original (original)
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Traum und Rausch sind dasjenige, was heute hauptsächlich die Menschen beherrscht. Und ebenso wie der Traum nur dadurch vertrieben werden kann, daß man die Menschen erweckt, so kann der Rausch nur dadurch vertrieben werden, daß man nach den inneren Impulsen in vollständiger Klarheit schaut, das heißt, daß man den Menschen Geisteswissenschaft gibt, welche nicht berauschen kann, aber welche die Seele wirklich durchdringt mit dem, was die geistigen Impulse sind. Wiederum wollen die Menschen das heute noch nicht gerne mitmachen. Ich sagte schon, wenn man heute einem, der nur einen Monismus auf naturwissenschaftlicher Grundlage begründen will, der so ein hartgesottener haeckelischer Monist ist, Geisteswissenschaft zuruft, da plumpst er hin, bildlich gesprochen, da plumpst er selbstverständlich hin. Das ist ihm ganz natürlich, denn er fühlt sich sofort im Nichts, sein Bewußtsein hört auf, hört ganz auf. Nehmen Sie einen gewöhnlichen Menschen, der heute allein aus der Naturwissenschaft eine Weltanschauung machen will, und reden Sie ihm von dem, was aus der Geisteswissenschaft folgt, so ist es für den nichts; er kann nichts dabei verstehen. Wenn er ehrlich ist, so sagt er: Na ja, da fängt es an, es geht mir wie ein Mühlrad im Kopf herum. - Das heißt: er plumpst hin,

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