Fünfter Vortrag
So ist diese Traumlogik beschaffen. Natürlich, bei der Außenwelt läßt der Mensch, der da Traumlogik hat, noch gelten, daß da irgendwelche Impulse da seien. Beim Innern läßt er es nicht mehr gelten, weil er den Willen ausschalten will. So ist das ganze Buch durchzogen von einer solchen Traumlogik. Überall ist es durchzogen von dem, was man charakterisieren kann: es schaltet den Willen aus. Dann schaltet es aber auch das Ich aus, und das ist interessant. Das Ich ist nämlich auch nichts anderes als eine Vorstellungsreihe. Das wird noch ‘ausdrücklich an einer besonderen Stelle auseinandergesetzt, wie das Ich nur eine Vorstellungsreihe ist.
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GA 166/1916-02-08/p043 · edition original