Fünfter Vortrag

GA 166/1916-02-08/p046 ·1916-02-08 · original (original)
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Das hängt nun wiederum mit dem zusammen, was’ ich schon öfter auch hier ausgeführt habe: daß es ja in den Zeiten bisher notwendig war, daß die Menschen erst zu ihrer Ich-Vorstellung kamen, und wir sind ja in der Zeit, wo die Menschen erst zur rechten Ich-Vorstellung kommen. Sie wissen, das Lateinische hat als Sprache des vierten Zeitraums nur ausnahmsweise zum Ego gegriffen. Man sprach da noch nicht von dem Ich, sondern man hatte es noch im Verbum drinnen. Je mehr sich die Weltenentwickelung, auch in den Sprachen, dem fünften nachatlantischen Zeitraum näherte, desto mehr wurde das Ich abgesondert. Durch den Christus-Impuls soll dieses Ich in entsprechender Weise gefunden werden. Und daß innerhalb Mitteleuropas dieses Ich gerade am reinsten sich mit dem Christus-Impuls verbindet, das drückt sich sprachlich dadurch aus, daß in unserem «Ich», durch eine innere geistige Notwendigkeit der fortschreitenden Entwickelung, ausgedrückt sind die Initialen des Christus: I-C-H, Jesus Christus.

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