{"corpus":"steiner","locus":"GA 167/1916-04-25/p009","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Sehen Sie, auf unseren physischen Leib wirken in erster Linie die Geister der Form. Diese Geister der Form geben während der Erdenzeit die Form nur dem Menschen. Die Tiere haben ihre ererbte Form von der alten Mondenentwickelung. Diese tierische Form ist daher eine luziferisch geartete Form, sie ist zurückgebliebene Form von der alten Mondenentwickelung. Was dazumal nur ätherisch war, ist verhärtet. Der Mensch hat von den Geistern der Form seine äußere physische Gestalt, und in seinem Inneren wirken weniger die Geister der Form. Also auf den Ätherleib wirken schon weniger die Geister der Form als die Geister der Persönlichkeit, diejenigen geistigen Wesenheiten, die wir als Archangeloi oder als Angeloi bezeichnen. Die wirken auf den Ätherleib, und die haben etwas zu tun mit dem Dirigieren dieser Mannigfaltigkeit im Ätherleib, von der ich eben gesprochen habe. Und wenn wir auf die genaueren geisteswissenschaftlichen Tatsachen eingehen, dann müssen wir uns eben gerade zum Beispiel über so etwas ganz klar sein, daß in diesen unseren Ätherleib hineinwirken auch alle jene Kräfte, die aus der Volksseele heraus kommen. Was wir mit unserm physischen Leibe auffassen, was wir durch unsere Augen sehen, durch unsere Ohren hören zunächst, das ist schon international. Viel tiefer ist das Nationale sitzend in der Unbewußtheit zum Beispiel des Ätherleibes. Von einer anderen Seite habe ich das etwa vor anderthalb Jahren hier einmal dargestellt. Kurz, der Mensch kommt in die Lage, zu sehen, wie kompliziert eigentlich sein Wesen ist und was er zu suchen hat, um sich selbst zu verstehen, von dem, was einstmals als Ur-Weisheit vorhanden war.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Things in Past and Present in the Spirit of Man","date":"1916-04-25","location":null,"word_count":256,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/167/1916-04-25/p009","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/167/1916-04-25/p009"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/167/1916-04-25/p009"}]}