Things in Past and Present in the Spirit of Man
Und tiefe Bilder gibt es im Grunde genommen, Weisheiten, die als Bilder den Menschen mitgeteilt sind und die verstanden werden können, wenn man will. Nehmen Sie einmal an, wir sprechen oder singen: Es ist ein bloßes Vorurteil, wenn man glaubt, daß da bloß der physische Leib in irgendwelcher Bewegung wäre. Die Hauptsache der Bewegung vollzieht sich im Ätherleibe und vollzieht sich innerhalb jener Mannigfaltigkeit im Ätherleibe, von der ich eben gesprochen habe. Daher ist dasjenige, was im Gesang oder in der tönenden Kunst überhaupt zum Bewußtsein kommt, so sehr aus unterbewußten Tiefen herauf, kann so wenig leicht wirklich in Worte gefaßt werden, weil es eben mit all dem, was die Kompliziertheit des Ätherleibes ist, zusammenhängt. Und wie verwandt mit der übrigen Welt kommen wir uns wiederum vor, wenn wir wissen: Das, was da draußen ausgebreitet ist als Tierreich, in unserem Ätherleibe lebt es in der Weise, wie es geschildert worden ist. Selbstverständlich, wenn ein Trieb dann in uns tätig sein will, muß er in den astralischen Leib heraufkommen. Die Dinge widersprechen sich nicht, wenn man sie nur in Wirklichkeit ordentlich betrachtet. Also, wenn man von der Anwesenheit von Trieben und Instinkten im Menschen spricht, muß man sie natürlich dem astralischen Leibe zuschreiben. Aber die Formähnlichkeit, wie sie jetzt mit dem Tierreiche besprochen worden ist, die liegt der Sache zugrunde.
Cite:
GA 167/1916-04-25/p010 · edition original