Things in Past and Present in the Spirit of Man

GA 167/1916-04-25/p038 ·1916-04-25 · original (original)

Nun, ich habe es oftmals hier ausgesprochen: Jedes physische Ereignis hat schon seine geistige Seite. Wie verwandt wir mit der Welt sind, zeigt sich, indem wir der Welt zurückgegeben werden, wenn wir durch die Pforte des Todes gehen. Das, was ich über den Ätherleib gesagt habe, bezieht sich auf die Zeit zwischen Geburt und Tod. Anders wird es, wenn unter dem Halt des Ich und des astralischen Leibes zunächst während einiger Tage nach dem Tode der Ätherleib zusammengehalten und dann dem Kosmos übergeben wird. Dann wirkt er so, wie ich das oftmals dargestellt habe. Viele solche Ätherleiber — ich habe es oft gesagt — von jung durch die Pforte des Todes Gegangenen sind gegenwärtig in der geistigen Sphäre und bleiben dort mit all dem geistigen Inhalte, der da kommt von dem Opfertode. Das können Helfer sein für die Vergeistigung der Menschheit in der Zukunft. Aber hier auf der Erde werden Menschenseelen sein müssen, welche verstehen, was ätherisch um den Menschen herumschwebt als teuer-werter Überrest der durch den Opfertod Gegangenen. Das wird ein realer, nicht bloß ein abstrakter Erinnerungsprozeß sein. Und an den Menschen, die hier sind, wird es sein, daß sie diese Kräfte, die von den noch jungen Ätherleibern kommen können, in den Dienst der Menschheit stellen, wo sie hin wollen. Wenn die Menschenseelen hier nicht dazu reif sein werden, dann werden diese Kräfte in ahrimanisch-luziferische Strömungen einlaufen müssen. Nicht nur Erkenntnisse, nicht nur Gefühle, meine lieben Freunde, sondern auch Verantwortungen zeigt uns die Geisteswissenschaft, Verantwortungen, die wir treulich in unserer Seele lebendig machen sollen.

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