Homo oeconomus

GA 167/1916-05-30/p026 ·1916-05-30 · original (original)
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Sie sehen daraus, daß dasjenige, was wir luziferisch nennen, ganz im technischen Sinne des Wortes, durchaus auch in dem engen Kreise unseres geschichtlichen Werdens seine tiefe Bedeutung hat. Heute dasjenige lehren als für die Gegenwart gültig, was gelehrt werden mußte vor Jahrtausenden, heißt luziferisch lehren. Aber die wirklichkeitsfreundlichen Seher, an denen geht man nur allzu gern in der Gegenwart vorbei, weil man es nicht wichtig genug findet, sich mit ihrer Seherschaft und mit dem, was Inhalt ihrer Seherschaft ist, zu befassen. Solche Weisheit wie im «Hohen Ziel der Erkenntnis» spricht ja gar sehr zu der — na, sagen wir — höheren Selbstsucht der Menschen. Sich mit der Wirklichkeit zu befassen, die Wirklichkeit zu durchschauen, dafür ist weniger Interesse vorhanden. Und wir haben ja auch nicht das Talent, diejenigen gleich so zu erkennen und zu schätzen, wie der Orientale seinen Buddha etwa geschätzt hat, wenn solche mehr oder weniger unter uns sind.

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