Homo oeconomus

GA 167/1916-05-30/p030 ·1916-05-30 · original (original)
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Sie werden sagen, diese wahnsinnige Idee kann heute doch nicht als gescheit gelten! Ich werde Ihnen aber etwas erzählen, meine lieben Freunde. Vor einiger Zeit las ich im «Berliner Tageblatt» einen Artikel meines alten lieben Freundes Engelbert Pernerstorfers, der jetzt Vizepräsident des österreichischen Reichsrates ist. Er ist in vielen Dingen ein sehr gescheiter Mann. In diesem Artikel des «Berliner Tageblatts> war besonders hervorragend besprochen ein Buch von einem gewissen Dr. Renner: «Österreichs Erneuerung». Aller Grund lag für mich vor, mich mit diesem Buch zu befassen, denn in dieser Besprechung von meinem alten Freund Pernerstorfer war gesagt, daß dieses Buch wohl berücksichtigt werden sollte von den Menschen der Gegenwart, denn man sähe, daß es noch Leute gibt, die wissen, wie man die Welt einzurichten habe, wenn dieser Krieg über uns hinweggezogen sein wird, daß es noch Leute mit fruchtbaren, schöpferischen Ideen gibt. Also, selbstverständlich, man muß seine Zeit kennen, ich ließ mir das Buch kommen. Da heißt es:

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