Die Wesensglieder des Menschen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt

GA 168/1916-02-18/p037 ·1916-02-18 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Es ist gerade das Umgekehrte der Fall von dem, was angenommen wird. Der Mensch hat das, was er in seiner Seele trägt, nicht von seinen Vorfahren physisch ererbt, sondern er stellt sich seine Vorfahren so zusammen aus der geistigen Welt, von der Weltenmitternacht an, die in der Mitte liegt zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, daß er diejenigen dann finden kann, durch die er den Weg ins Erdenleben herein macht. Das ist das Mysterium, das da herauskommt. Das ist etwas ungeheuer Bedeutsames, im Grunde genommen eigentlich Erschütterndes. Und wir sehen dadurch gerade, daß wirklich ein inniger Zusammenhang ist zwischen dem, was in der geistigen Welt geschieht und dem, was weiter unten in der physischen Welt geschieht. Und wir sehen zu gleicher Zeit, wie merkwürdig hineinverflochten ist unser geistig-seelisches Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt in das, was hier geschieht, was nur hier nicht beachtet wird.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/168/1916-02-18/p037.json
Cite: GA 168/1916-02-18/p037 · edition original