{"corpus":"steiner","locus":"GA 168/1916-02-18/p057","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Lernen wir, meine lieben Freunde, der in unserer Bewegung ruhenden spirituellen Kraft vertrauen, daß sie zu dem Besten gehört, dem unsere Seele überhaupt anhängen kann. Lernen wir die ganze Schwere und die ganze Bedeutung des Gedankens und der Empfindung und des Willensimpulses durchleben, die ganze Schwere und die ganze Bedeutung von dem, was es heißt: Es muß einzelne Seelen geben, die da verstehen gegenüber den großen Anforderungen unserer Zeit, wie zusammenwirken müssen die geistigen Impulse mit dem, was sich in der zukünftigen Geschichte hier auf der Erde abspielen muß. Lernen wir verstehen, nicht bloß im abstrakten, auch im konkreten Sinne, was die unzähligen Tode, die jetzt über die Erde fluten, zu bedeuten haben. Lernen wir verstehen, wie treu unsere Seelen zu unserer Bewegung halten müssen, damit es Menschen gibt, die hinaufblicken können in rechter Weise in die Sphäre, wo auch die Ätherleiber und die Individualitäten, die die Opfer dargebracht haben für unsere Zeit auf dem großen historischen Felde, weiter wirken werden und zusammen wirken werden mit denjenigen, die später in Friedenszeiten die Erde begehen werden. Lernen wir verstehen, was es heißt, den richtigen Sinn dafür zu finden, daß eine Geistigkeit eben auch dasjenige durchdringt, was heute auf dem physischen Plan sich vollzieht, daß die Bekenner der Geisteswissenschaft dazu da sind, ihren Sinn hinaufzuwenden zu dem, was geistig entsteht aus Mut und Opfer unserer Zeit. Lernen wir im richtigen Sinne verstehen die Worte, mit denen wir unsere Betrachtungen schließen wollen:","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die Wesensglieder des Menschen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt","site_heading":null,"date":"1916-02-18","location":null,"word_count":239,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/168/1916-02-18/p057","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/168/1916-02-18/p057"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/168/1916-02-18/p057","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}