Über Das Ereignis Des Todes Und Tatsachen Der Nachtodlichen Zeit

GA 168/1916-02-22/p006 ·1916-02-22 · original (original)
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Aber dieses Innere, das so von außen gesehen werden kann, das Räumlich-Innere, das ist nicht dasjenige, was hier gemeint ist, wenn von dem Inneren gesprochen wird. Dieses Räumlich-Innere ist auch nur ein Äußeres; dieses Räumlich-Innere ist sogar beim physischen Menschenleib viel äußerlicher als das wirkliche Räumlich-Äußerliche. Das ist allerdings sonderbar, wenn ich das sage. Aber Sie wissen ja aus den bisherigen Beschreibungen unserer Geisteswissenschaft, daß unsere Sinnesorgane schon während der Saturnzeit aufgebaut worden sind, und die tragen wir an der Außenseite unseres Leibes, an der räumlichen Außenseite. Die sind aus viel geistigeren Kräften aufgebaut als zum Beispiel unser Magen oder dasjenige, was innerlich im räumlichen Sinne ist. Dasjenige, was innerlich ist, ist aus den ungeistigsten Kräften aufgebaut. Und so sonderbar es klingt, so muß doch einmal darauf aufmerksam gemacht werden, daß der Mensch sich eigentlich verkehrt ausspricht über sich. Es ist das ja natürlich, weil wir hier auf dem physischen Plan leben — aber verkehrt spricht er sich aus. Er müßte eigentlich dasjenige, was die Haut im Gesichte ist, das Innere nennen und seinen Magen das Äußere. Da würde man der Wirklichkeit viel näherkommen! Man würde der Wirklichkeit näherkommen, wenn man sagen würde, wir essen von innen nach außen, wir schicken die Speisen von innen nach außen, indem wir sie in den Magen schikken, als jetzt, wo wir sagen: von außen nach innen; denn je weiter unsere Organe an der Oberfläche liegen, von desto geistigeren Kräften rühren sie her, und von um so ungeistigeren Kräften rühren sie her, je mehr sie in unserem räumlichen Inneren liegen.

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