Über Das Ereignis Des Todes Und Tatsachen Der Nachtodlichen Zeit
Die Seelen, die hier noch im physischen Leibe sind, die also leben bleiben, wenn wir sterben, die traten uns schon als Bild hier auf der Erde entgegen. Auf die schauen wir hinunter und brauchen uns das Bild nicht erst aufzubauen, sie schauen uns als Bild entgegen. In dieses Bild können diese Seelen allerdings dasjenige hineinverweben, was dann wie wärmende Geistesnahrung ist für den Toten, durch ihre Gedanken an ihn, durch ihre fortdauernde Liebe für ihn, die Erinnerung an ihn oder — wie wir jetzt als Geisteswissenschafter wissen durch Vorlesen.
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GA 168/1916-02-22/p033 · edition original