Über Das Ereignis Des Todes Und Tatsachen Der Nachtodlichen Zeit

GA 168/1916-02-22/p035 ·1916-02-22 · original (original)
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Sie wissen, wir haben öfters davon gesprochen - ich möchte das zum Schlusse auch noch hier erwähnen -, daß an diesem geistigen Dasein, in dem wir leben, Anteil nehmen Luzifer und Ahriman. Wir wissen auch, daß in der Bibel symbolisiert wird Luzifer als die Schlange, die Schlange auf dem Baume. Die physische Schlange, so wie man das heute erlebt und wie sie auch ein heutiger Maler, wenn er das Paradies malt, immer malen wird, die physische Schlange ist aber nicht ein wirklicher Luzifer, sondern das äußere Abbild, das physische Abbild. Der wirkliche Luzifer ist ein Wesen, das auf der Mondenentwickelung zurückgeblieben ist. Er kann nicht auf der Erde geschaut werden unter den physischen Dingen. Würde der Maler also Luzifer malen wollen, wie Luzifer ist, so müßte er ihn so malen, daß er eigentlich durch eine Art hellsichtig-inneren Anschauens erfaßt werden kann als ätherisches Gebilde. Und da würde er dann erscheinen, wie er an uns selber arbeitet, wie er an unserem Kopf, wie er an unserem Organismus, insofern er rein aus der Erde heraus ist, keinen Anteil hat, aber an der Fortsetzung des Kopfes durch das Rückenmark hinunter. So daß Luzifer gemalt werden müßte, wenn man ihn seiner ätherischen Gestalt nach malt, mit einem Menschenkopf und mit einer schlangenartigen Fortsetzung, die hier bei uns Menschen durch das Rückenmark physisch sich auslebt. Also müßte ein Maler, der etwas weiß aus der Geisteswissenschaft, Adam und Eva malen, den Baum, und auf dem Baum oben die Schlange, also nur als Ausdruck für uns als Schlange, und oben einen Menschenkopf. Wenn ein Maler so etwas malen würde, so würde man heute annehmen müssen, daß er das aus der Geisteswissenschaft heraus malen kann, selbstverständlich.

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