{"corpus":"steiner","locus":"GA 168/1916-02-22/p037","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Bei unserem letzten Zusammensein hier habe ich auch noch erwähnt, daß, wenn der Mensch, bevor er sein Leben vollständig ausgelebt hat, durch die Pforte des Todes geht, dasjenige, was als Ätherleibskraft ihm gegeben ist, noch nicht vollständig verbraucht ist. Wenn der Mensch in jugendlichem Alter durch die Pforte des Todes geht, hätte sein Ätherleib noch jahrzehntelang am physischen Leib arbeiten können. Diese Kraft ist nicht verloren, sondern sie ist da. Ich habe auch schon erwähnt, wie in der Gegenwart dadurch, daß der Tod täglich und stündlich in so großer Zahl an die Menschheit herantritt, viele, viele Ätherleiber, die noch lange auf dem physischen Plan hätten am physischen Leibe arbeiten können, der geistig-ätherischen Welt übergeben werden und schwebend bleiben. Und die Kräfte, die in ihnen noch jahrzehntelang den physischen Leib hätten versorgen können, werden zu geistigen Kräften, die mitarbeiten an der geistigen Entwikkelung der Menschheit. Daher wird eine Zeit kommen, in der die Kräfte, die in diesen Ätherleibern sind, benützt werden können zum geistigen Fortschritt der Menschheit, aber nur dann, wenn hier auf der Erde, nachdem die heutigen furchtbaren Ereignisse hinweggegangen sein werden über diese Erde und wiederum Friede eingetreten sein wird, von Seelen, die dann in Menschenleibern über diese Erde hier noch gehen werden, etwas wird verstanden werden können davon, daß alle diejenigen, die früher hineingegangen sind in die geistige Welt, ihre Ätherleiber da oben haben, ihre Kräfte einstrahlen können. Von diesen Seelen [hier auf der Erde] wird das begriffen werden müssen. Und diese Seelen werden mitarbeiten können an diesem geistigen Fortschritt, der gerade durch so viele Opfertode für die Zukunft möglich ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Über Das Ereignis Des Todes Und Tatsachen Der Nachtodlichen Zeit","site_heading":null,"date":"1916-02-22","location":null,"word_count":263,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/168/1916-02-22/p037","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/168/1916-02-22/p037"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/168/1916-02-22/p037","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}