Die Verbindung zwischen Lebenden und Toten
Dieser Welt nun, in der solche astralische Wesen sind, gehören wir Menschen selber an von der Zeit an, wo wir, nachdem wir durch die Todespforte geschritten sind, unseren ätherischen Leib abgelegt haben. Mit unserer Individualität sind wir dann solche Wesenheiten in der seelischen Welt, und unsere unmittelbare Umgebung sind Wesenheiten der seelischen Welt. Was in der elementarischen Welt enthalten ist, zu dem stehen wir dann so in Beziehung, daß wir in ihm das erregen können, was Imaginationen hervorruft in der geschilderten Weise. Aber die elementarische Welt haben wir dann in einer gewissen Art außer uns; sie ist, können wir auch sagen, unter uns. Sie ist mehr ein Teil, dessen wir uns zum Verkehr mit der übrigen Welt bedienen; derjenigen Welt, die wir jetzt als seelische Welt bezeichnet haben, gehören wir aber unmittelbar selber an. Wir haben unseren Umgang mit den Wesenheiten der seelischen Welt, also auch mit denjenigen Menschen, die durch die Pforte des Todes gegangen sind und nach einigen Tagen ihre ätherischen Leiber abgelegt haben. Gerade so, wie wir, auch wenn wir es nicht bemerken, fortwährend Einflüsse erlangen aus der elementarischen Welt, so haben wir auch fortwährend Einflüsse unmittelbar in unseren astralischen Leib herein aus dieser seelischen Welt, die ich jetzt schildere. Nur die unmittelbaren Einflüsse, die wir haben - die mittelbaren haben wir ja kennengelernt auf dem Wege durch den ätherischen Leib -, die unmittelbaren Einflüsse können Inspirationen sein.
Cite:
GA 168/1916-11-09/p015 · edition original