Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt

GA 168/1916-12-03/p004 ·1916-12-03 · original (original)
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Wir können nun die ganze Entwickelung, die wir gestern mehr äußerlich betrachtet haben, auch noch etwas innerlicher betrachten, indem wir versuchen, den Zusammenhang des Menschen mit der geistigen Welt von einem gewissen Gesichtspunkte aus uns vor die Seele zu führen. Zwischen Geburt und Tod leben wir hier in der physischen Welt. Diese physische Welt ist uns bekannt durch unsere sinnlichen Wahrnehmungen. Es ist ja eine Trivialität, man braucht es kaum zu sagen: Hätten wir nicht unsere Sinnesorgane, so würden wir nichts wissen können von unserem Zusammenhange mit der physischen Welt. Aber alles dasjenige, was uns durch unsere Sinnesorgane vermittelt den Zusammenhang mit der physischen Welt, das löst sich selbstverständlich dann von uns, wenn wir durch die Pforte des Todes gehen, so daß wir geradezu sagen können: Bekanntschaft mit der physischen Welt zu machen ist unsere Aufgabe zwischen Geburt und Tod. Wir werden in diesen physischen Leib eingegliedert, um durch ihn unsere Bekanntschaft mit der physischen Welt zu machen.

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