Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt
Nun sind wir aber nicht nur Angehörige der physischen Welt, sondern wir sind Angehörige ebensogut von geistigen Welten. Die nächste geistige Welt, die gewissermaßen an unsere physische Welt stößt, ist diejenige, die wir gewohnt worden sind - ob der Ausdruck nun geeignet ist oder nicht, darauf kommt es weniger an -, die ätherische Welt, auch die elementarische Welt zu nennen. Diese elementarische Welt ist zunächst für den Menschen, so wie er nun einmal in der physischen Welt lebt, eine unbekannte Welt. Sie ist die erste übersinnliche Welt. Aber indem sie die erste übersinnliche Welt ist, ist sie darum nicht weniger bedeutungsvoll für den Menschen als die physische Welt, als die sinnliche Welt. Sobald dem Menschen der Sinn aufgeht für diese elementarische Welt, welches dadurch geschieht, daß der Mensch imaginativ wahrnehmen kann, ist es ihm klar, daß diese elementarische Welt ebenso reichlich bevölkert ist von Wesenheiten wie die physische Welt. Der Mensch selber, insoferne er einen Ätherleib hat, gehört dieser elementarischen Welt an. Er ist als Ätherwesen ein Bürger dieser elementarischen Welt. Nur sind die Verhältnisse in dieser elementarischen Welt etwas anders als die Verhältnisse in der physischen Welt.
Cite:
GA 168/1916-12-03/p005 · edition original