Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt
Wenn wir wieder zurückkommen auf das, was ich vorhin gesagt habe, daß unser Verhältnis zur elementarischen Welt ein anderes ist als unser Verhältnis zur gewöhnlichen physischen Welt, so möchte ich zunächst hauptsächlich ein Beispiel anführen, welches Ihnen das erhärten wird: In der physischen Welt bilden wir uns, wenigstens scheinbar zunächst, aus der freien menschlichen Willkür heraus unsere Beziehungen zu diesen oder jenen Wesen; wir bilden uns unsere Freundschaften, bilden uns andere Beziehungen zu den uns umgebenden Wesen. In der elementarischen Welt, in der wir ja durch unseren Ätherleib sind, ist dies nicht in derselben Weise unmittelbar der Fall, sondern wir stehen mehr oder weniger durch unser ganzes Leben in einer engeren Beziehung zu gewissen anderen Elementarwesen. So können wir wirklich vergleichen unsere Beziehung als selbständiges Elementarwesen — was wir durch unseren Ätherleib sind — zu einer Anzahl anderer Elementarwesen, die uns eigentlich durch unser ganzes Leben begleiten, mit dem Verhältnis der Sonne zu den umlaufenden Planeten. Unser eigener Ätherleib ist eine Art Sonnenelementarwesen, und er ist begleitet von einer Anzahl von Elementarwesen, die zu ihm gehören wie die Planeten zur Sonne, so daß diese Elementarwesen mit ihm zusammen gewissermaßen eine Art Siebenheit ausmachen, wie die Planeten mit der Sonne nach den älteren Anschauungen eine Art Siebenheit ausmachen.
Cite:
GA 168/1916-12-03/p007 · edition original