{"corpus":"steiner","locus":"GA 168/1916-12-03/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Also wir stehen dadurch, daß wir ätherische Wesen sind, in einer elementarischen Welt, und ein bestimmtes System steht in näherer Beziehung zu uns selber. Dieses System, das heißt diejenigen elementarischen Wesenheiten, Ätherwesenheiten, die uns ja begleiten, sind auch diejenigen, die durch ihre Kräfte, weil sie in einer bestimmten Weise angeordnet sind, wenn wir durch die Pforte des Todes treten, unseren ätherischen Leib aus unserem physischen Leib zunächst herausziehen und ihn, also damit den Menschen selber, nunmehr in die elementarische Welt hineinversetzen. Diese elementarische Welt ist, wie ich schon angedeutet habe, durchaus durch das imaginative Erkennen eben wahrzunehmen. In dieser elementarischen Welt sind eine Anzahl von Wesen, die man Naturgeister nennen kann. Aber es sind zunächst auch alle Menschen darinnen, die unmittelbar physisch durch die Pforte des Todes gegangen sind, aber nur kurze Zeit, wie wir wissen, nur einige Tage. Dann wird der elementarischen Welt übergeben dasjenige, was wir den ätherischen Leib nennen. Er wird wie ein zweiter Leichnam abgelegt. Aber man darf nicht glauben, daß dieser zweite Leib, der da abgelegt ist, sich nun in aller Eile vernichte in der elementarischen Welt. Das ist nicht der Fall, sondern er löst sich allerdings gewissermaßen auf in der elementarischen Welt, aber dieses Auflösen, dieses immer Dünner- und Dünnerwerden, das bedeutet nicht, daß er nicht wahrnehmbar wäre für Wesenheiten, die überhaupt imaginativ wahrnehmen können. So ist vor allen Dingen dieser elementarische Leib, dieser ätherische Leib, immer wahrnehmbar für denjenigen, der selber durch die Pforte des Todes geschritten ist. Der Mensch hat ihn abgelegt, diesen elementarischen Leib, und lebt nun weiter zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, aber er steht in einer fortwährenden Verbindung mit diesem abgelegten ätherischen Leib. Es ist nicht so wie mit dem physischen Leib, zu dem der Mensch seine Beziehung verliert, wenn er ihn abgelegt hat; beim elementarischen Leib ist das Gegenteil der Fall: der Mensch behält seine Beziehung, und diese Beziehung, die der Mensch hat zu seinem elementarischen, zu seinem ätherischen Leibe, die kann sich auch fortsetzen bis in die physische Welt herunter.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt","site_heading":null,"date":"1916-12-03","location":null,"word_count":335,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/168/1916-12-03/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/168/1916-12-03/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/168/1916-12-03/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}