Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt

GA 168/1916-12-03/p012 ·1916-12-03 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wenn nun der Mensch hier in der physischen Welt seine Seele empfänglich gemacht hat dadurch, daß er sich elementarisches, imaginatives Wahrnehmen angeeignet hat, dann kann er auch bewußt eine Verbindung unterhalten in den Vorstellungen — die dann natürlich viel feiner auftreten als die gewöhnlichen Vorstellungen - mit den Toten. Das ist bewußtes Verbundensein mit den Toten. Was aber so bewußt wird, das ist unbewußt eigentlich immer vorhanden, wenn während des Lebens cine Beziehung da war zwischen dem, der hier zurückgeblieben ist in der physischen Welt, und demjenigen, der in die geistige Welt hinaufgestiegen ist. Nehmen wir an, wir haben eine geliebte Persönlichkeit durch den Tod verloren. Ob wir es nun wissen oder nicht — wissen kann es der, welcher die imaginative Wahrnehmung sich erschlossen hat —: der Tote wirkt, wie wenn er, ich möchte sagen seinen Willen schickte in den ätherischen Leib, den er abgelegt hat, als wie in einen Spiegel und der Spiegel wiederum die Strahlen bis zu uns sendet; der Tote wirkt auf dem Umweg durch den elementarischen, durch den ätherischen Leib auf die Lebenden zurück. Dies ist das Wirken, welches gewissermaßen mittelbar ist.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/168/1916-12-03/p012.json
Cite: GA 168/1916-12-03/p012 · edition original