Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt

GA 168/1916-12-03/p022 ·1916-12-03 · original (original)
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Dann kommt eine spätere Zeit, in der der Mensch völlig frei geworden ist von dem Astralleib, er das Astralische abgelegt hat, und einige Zeit danach kann der Mensch dann in einer noch viel intensiveren, weil innerlicheren Weise herunterwirken aus der geistigen Welt in die physische. Nach solchen instinktiv gewußten Wahrheiten richtete sich früher vielfach das äußere Leben ein, auch wenn man dasjenige, was im äußeren Leben entstand, oftmals aus gewöhnlichen äußerlichen Gründen herleitete. Aber diesem Äußerlichen liegt - oftmals wußte man dies nur durch Instinkt — ein Innerliches zugrunde. Ich habe gesagt, daß die Toten, nachdem sie durch die Pforte des Todes gegangen sind, mit den Menschen, die sie hier zurückgelassen haben und denen sie insbesondere in Liebe verbunden sind, in einem unmittelbaren Zusammenhang so stehen, daß sie auf die Gewohnheiten wirken. Deshalb hat man in den Zeiten, in denen man solche Dinge noch recht instinktiv gefühlt hat, Rücksicht darauf genommen, daß der Sohn möglichst wenig aus dem Kreise seines elterlichen Zusammenhanges kam. Da war der Zugang leichter. Das Lernen desselben Geschäftes, das Darinnenstehen im selben Berufe, überhaupt das ganze real-konservative Festhalten an derselben Strömung, das war instinktiver Ausdruck für eine Erleichterung des Hereinwirkens der durch die Todespforte Gegangenen auf diejenigen, die sie hier zurückgelassen hatten. Waren die in ähnlichen Situationen wie die Verstorbenen selber, dann war es diesen Verstorbenen auch leichter, den Weg zu ihnen zu finden. Und man wird einmal solche feinen Impulse und Gründe in dem geschichtlichen Werden der Menschen schon verfolgen.

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Cite: GA 168/1916-12-03/p022 · edition original