Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt

GA 168/1916-12-03/p023 ·1916-12-03 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wenn der Mensch nun seit längerer Zeit gestorben ist, hat er seinen astralischen Leib vollständig abgelegt. Dies geschieht erst nach Jahrzehnten, weil die Bewegung, die wir in der geistigen Welt absolvieren, eine viel langsamere ist als die Bewegung in der physischen; dreißig Jahre geistiger Welt entspricht ungefähr einem Jahr physischer Welt. Der Mensch hastet hier in der physischen Welt; in der geistigen Welt hat er immer eine Umdrehung gewissermaßen in einem viel größeren Kreise zu vollführen als hier in der physischen Welt. Kurz, ein Jahr physischer Welt entspricht dreißig Jahren geistiger Welt, in dreißig Jahren geistiger Welt erlebt man etwa dasselbe Weltstück wie in einem Jahr physischer Welt; man erlebt das Weltstück dadurch innerlicher, intensiver.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/168/1916-12-03/p023.json
Cite: GA 168/1916-12-03/p023 · edition original