Der Zusammenhang des Menschen mit der Geistigen Welt

GA 168/1916-12-03/p027 ·1916-12-03 · original (original)
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Nun, mindestens ein solches Geistesjahr, das heißt dreißig Erdenjahre müssen verflossen sein, bis die Seele, wenn sie ein normales Lebensalter von siebzig bis achtzig Jahren erreicht hat, nun nicht bloß in die Gewohnheiten, sondern für diejenigen, die hier zurückgeblieben sind oder die sich freiwillig anschließen, in die ganze Anschauungsweise, in das ganze geistige Leben eintreten kann. Aber in dieser Weise wirken auch in sehr umfänglicher Art die Toten in unser Leben herein. Es ist durchaus so, daß wir in uns tragen in bezug auf die ganze geistige Art, in der wir stecken, die Impulse der längst verstorbenen Menschen, die da hereinwirken. Dadurch wird überhaupt der Zusammenhang der Zukunft mit der Vergangenheit bewirkt, daß ein solcher Zusammenklang der Toten mit den Lebenden stattfindet. So wie die mittelbare Offenbarung der Toten durch den Ätherleib, den sie abgelegt haben, auf die imaginative Erkenntnis wirkt, so wirkt dasjenige, was in die Gewohnheiten eintritt in der geschilderten Weise, auf die inspirative Erkenntnis, und das, was ich zuletzt geschildert habe, was erst wirken kann, nachdem der Mensch ein Geistesjahr durchgemacht hat, das wirkt herein, wenn es bewußt werden soll, in die intuitive Erkenntnis. Aber es wirkt fortwährend. Man kann nur, ich möchte sagen am richtigsten den Sinn der Evolution treffen, wenn man solche Dinge bewußt ins Auge faßt.

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