Blut und Nerven

GA 169/1916-06-13/p010 ·1916-06-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun blicken wir einmal hinaus im Gedanken in das Außerirdische und machen dasjenige, was wir geisteswissenschaftlich erkennen, nicht zu einer abstrakten Theorie, sondern zu etwas Lebendigem, das unser Gefühl, unser Empfinden ergreifen kann. Dann blicken wir hinauf in den Weltenraum, in das Außerirdische, und sagen uns: Da draußen ist der Geist, der eigentlich in unserem Nervensystem leben könnte, wenn unser Nervensystem nicht auf die Erde heruntergegangen wäre. Da draußen ist der Geist, wir ahnen ihn, erfüllend das Universum, der Geist, der zu unserem Nervensystem gehört. Und wiederum, indem wir den Gedanken auf unser Blut lenken, sagen wir uns: Dieses Blut tragen wir in uns, es ist eigentlich durch seine eigene Wesenheit zu bloß physischen und chemischen Vorgängen bestimmt, bloß um umgesetzt zu werden durch den Sauerstoff in der Weise, wie Sie das in der Anatomie, in der Physiologie beschrieben finden können. Aber dadurch, daß es in uns lebt, hat es Teil an dem Leben des Universums. Aber es ist zunächst luziferisches Leben.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/169/1916-06-13/p010.json
Cite: GA 169/1916-06-13/p010 · edition original