Die Wechselwirkungen zwischen den Gliedern des menschlichen Organismus

GA 169/1916-06-27/p005 ·1916-06-27 · original (original)
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Ein Ähnliches müssen wir uns natürlich vorstellen für die höheren Glieder der menschlichen Natur, für die geistigen: für den ätherischen Leib, für den astralischen Leib und für das Ich. Aber nun müssen wir auch die gegenseitigen Beziehungen, die gegenseitigen Verhältnisse, die Relationen der einzelnen Glieder der Menschennatur ins Auge fassen. Der physische Leib erscheint uns zunächst aus den physischen Materien heraus aufgebaut, und wir sehen ihn ja fortwährend, solange wir im Wachstum sind, selber größer werden, Materie ansetzen, oder Materie zwischen seine Glieder, zwischen seine kleinsten Teile schieben. Später, wenn wir Fett ansetzen, insofern wir das tun, sehen wir weiter, wie sich Materie im physischen Leibe ansetzt. Für den ätherischen Leib, wenn wir ihn in derselben Weise betrachten wie den physischen Leib, sehen wir etwas Ähnliches. Nur setzt sich da nicht Materie an, sondern Bewegungen. Die Bewegungen werden im Laufe des Lebens komplizierter. Beim neugeborenen Kinde haben wir im ätherischen Leibe verhältnismäßig einfache, primitive Bewegungen. Allmählich werden sie komplizierter. Aber es ist eine Vermannigfaltigung, ein Aufbau vorhanden im physischen Leib und im ätherischen Leib.

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Cite: GA 169/1916-06-27/p005 · edition original