Die Wechselwirkungen zwischen den Gliedern des menschlichen Organismus

GA 169/1916-06-27/p007 ·1916-06-27 · original (original)
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Darum ist es, daß wir oftmals beim Aufwachen bemerken, daß etwas aus unserem physischen Organismus so wie nach oben steigt. Das sind die restituierenden Kräfte, die wiederherstellenden Kräfte. Und wenn wir etwas Krankhaftes im Organismus haben, vielleicht sogar etwas feiner-Krankhaftes nur, steigt das mit auf. Wenn der Organismus gesund ist, so stellt er sich in gesunder Weise beim Aufwachen her. Wenn er krank ist, arbeitet er das Kranke auch hinauf. Daher sind manche Menschen, wenn sie aufwachen, auch Kinder, schlecht aufgelegt, sie sind nicht heiter. Das ist, weil die Nachwirkung noch da ist von dem, was aus dem Organismus heraufsteigt. Mit den Erscheinungen des Lebens stimmt nämlich in wunderbarer Weise alles dasjenige überein, was wir aus der Geisteswissenschaft heraus über den Menschen und sein Leben zu sagen haben. Erst etwa einundeinhalb Stunden nach dem Aufwachen können wir sagen, daß wir vollständig frei sind von dem, was da auch an etwas krankhaften Kräften aufsteigen kann. Das ist die Wechselwirkung zwischen dem Ich und dem physischen Leib. Diese Wechselwirkung zwischen dem Ich und dem physischen Leib, dieses Verhältnis, diese Relation, die spielt sich ab in dem Rhythmus von Schlafen und Wachen: Aufbau — Abbau, Aufbau - Abbau.

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