Die Wechselwirkungen zwischen den Gliedern des menschlichen Organismus

GA 169/1916-06-27/p015 ·1916-06-27 · original (original)
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Es ist dann ein Streit entstanden über diese drei Schädel. Ein anderer Anatom versuchte, den Langer zu widerlegen. Aber es kam nicht viel bei diesem Streit heraus, denn worauf ist eigentlich der physische Anatom angewiesen, wenn er so etwas untersucht? Nicht wahr, er will nichts wissen von einer vorhergehenden Inkarnation, daher greift er zur Vererbung. Und Schaaffhausen, der den Karl Langer widerlegen wollte, bemerkte: Nun ja, unsere Schädelform haben wir halt vererbt bekommen! - Niemals wird bei einer solchen Gelegenheit untersucht, wie es mit der wirklichen Vererbung der Schädelform ist. Da würde man schon bemerken, wenn man nicht mit jener gewöhnlichen Logik vorginge, mit der man so gern auf diesem Gebiet vorgeht, wie unbegründet es ist, da von Vererbung zu sprechen. In Wahrheit bilden wir uns unsere Schädelform aus nach dem Ergebnis unserer vorhergehenden Inkarnation. Gewiß können sich mit diesem, was gemäß der vorhergehenden Inkarnation eingetreten ist, andere Dinge kreuzen. Wir wachsen in einem gewissen Kreise auf. Namentlich wenn unser Gefühl, unser Gemüt mit Persönlichkeiten irgendeiner Umgebung verbunden ist, so werden wir in die feinere Organisation noch manches hineindrücken. Aber im wesentlichen ist die Schädelformation aufgebaut nach der vorhergehenden Inkarnation.

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