Die Wechselwirkungen zwischen den Gliedern des menschlichen Organismus

GA 169/1916-06-27/p018 ·1916-06-27 · original (original)
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Daß das so ist, das ist schon richtig, man muß es nur verstehen. Man muß an den heutigen Menschen nicht die Anforderungen stellen, die man an den griechischen Menschen stellte. Es mußte abgedämpft werden dieses innerliche Erfühlen, damit der Mensch das Ich nach außen richten konnte. Man darf eben nicht die Menschheitsentwickelung so betrachten, wie sie die modernen materialistischen Darwinisten betrachten, daß man nur ausgeht von dem unvollkommenen und heraufgeht zum vollkommenen Menschen, sondern man muß die geistige Entwickelung daneben haben, die hinuntersteigt von dem in der geistigen Welt vollkommenen zum immer mehr und mehr dem physischen Organismus sich anpassenden Menschen. Zwei Entwickelungsströmungen haben wir verlaufend, nicht bloß eine. Daher können wir sagen: Wir konnten in modernem Anschauen etwas aufnehmen, was beim früheren Anschauen nicht der Fall war. Wir wissen, wie ja früheres Anschauen nicht hineingetragen werden soll in späteres, wie es aber natürlich im Naturverlauf zuweilen hineingetragen wird.

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