Fünfter Vortrag

GA 170/1916-08-06/p014 ·1916-08-06 · original (original)
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Jetzt wollen wir dasselbe Schema anwenden für den Menschen, insofern er nach Wahrheit strebt (Zeichnung III). Da ist es wiederum verschoben, gewissermaßen hinaus verschoben. Ich habe gestern gesagt: Beim Wahrheitsstreben wird durchflossen das Ich und der astralische Leib, und die Wahrheit strömt gleich in den Ätherteil des Kopfes herein, wo die Gedanken erzeugt werden. Dann muß ich das so zeichnen, daß ich hier direkt für den Kopf das Hereinströmen des Äthers in den Ätherleib des Kopfes zeichne, wo die Gedanken erzeugt werden. Dagegen, wenn wir die Wahrheit erfassen — das merkt man erst nach der Initiation —, so wirkt sie zuerst außer uns in der Aura durch das Ich und den astralischen Leib, strömt dann in den Ätherteil des Kopfes, und der Brustteil wird hier schon durchlebt als physischer Leib (rot). Wollen wir die Wahrheit fühlen - und wir müssen sie fühlen -, dann muß sie herunterwirken, dann muß sie herunterstrahlen in den Brustteil; es muß das Spirituelle so erlebt werden wie die Moralität.

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Cite: GA 170/1916-08-06/p014 · edition original