Fünfter Vortrag
Wie schön kommt in folgendem Iyrischen Erzeugnis zum Ausdruck, wie vor einer Menschenseele aufersteht in flutenden Träumen des Seelenlebens das, was in menschlichen Untergründen lebt. Man stelle sich einen Menschen vor, der des Tages Arbeit und des Tages Last hinter sich hat, der sich zur Ruhe begeben hat, aber aus der Ruhe, aus dem Dunkel und der Finsternis heraus wie greifbar vor sich fühlt, wie in einem mächtigen Seelentraume, dasjenige, aus dem der Mensch aufsteigt. So schildert das einmal ein polnischer Dichter:
Read this passage in another edition
DEoriginal
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/170/1916-08-06/p082.json
Cite:
Cite:
GA 170/1916-08-06/p082 · edition original