Sechster Vortrag

GA 170/1916-08-07/p016 ·1916-08-07 · original (original)
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Hier haben Sie wiederum einen Zusammenhang, der das Geschichtliche uns klarmacht. In dem Augenblick der Menschheitsentwickelung, in dem das Wissen vorzugsweise Wissen von der Außenwelt wird, in demselben Augenblick erscheint der Christus als hervorgehend aus der geistigen Welt, um die Möglichkeit herbeizuführen, daß der Mensch in seiner Empfindung der göttlichen Führung des Christus, aus dem Wissen, indem er es hinordnet zu dem Christus, einen Götterdienst macht. Wenn auch die Menschheit heute noch nicht sehr weit ist in der Entwickelung dieser Empfindung, aus dem Wissen einen Götterdienst zu machen, in dem Maße, wie die Menschheit mehr und mehr verstehen wird, wie Christus das Erdenleben vergottet, wird sie auch lernen, aus dem Wissen einen Götterdienst zu machen.

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