Sechster Vortrag
So leben wir durch alles das, wofür unser Haupt das äußere Zeichen ist, so, daß wir gewissermaßen einen kleinen Grundstock verwenden, um unseren Leib zum Haupte umzuwandeln. Und das andere, wenn wir es mit dem richtigen Gefühle begleiten, wie ich es eben charakterisiert habe, verwenden wir dazu, daß höhere geistige Wesenheiten eine bestimmte Nahrung durch unsere gefaßten Begriffe empfangen. Wir suchen ein Wissen zu erwerben für die Götter, so wie der Weizen auch für die Nahrung der Menschen wächst. Es ist schon so; aber diese Bestimmung muß ihm erst angemessen werden. So muß unserem Wissen durch unser Fühlen erst die Bestimmung, von der eben gesprochen worden ist, angemessen werden. Viel, viel wird davon abhängen, wenn die Entwickelung der Menschheit gesunden soll, daß solche Empfindungen, solche Gefühle entfaltet werden können.
Cite:
GA 170/1916-08-07/p017 · edition original