Dreizehnter Vortrag

GA 170/1916-08-28/p014 ·1916-08-28 · original (original)
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So paradox das heute klingt: Man wird in der Zukunft studieren die Entwickelung des Embryo, wie er sich aus der Zelle und seiner Umgebung entwickelt und so weiter, bis zum vollen Menschen. Das, was man da beobachten wird, wird man hinnehmen als eine Enthüllung der großen kosmischen, der universellen Geheimnisse. Und das, was man am Himmel beobachten wird, wird man als Erklärungsprinzip zu betrachten haben für das, was sich hier auf der Erde in Tieren, Pflanzen und Menschen, insbesondere im Embryonalen, abspielt. Der Himmel erklärt die Erde, die Erde den Himmel. Das habe ich auch schon ausgeführt. Es ist ein Paradoxon der heutigen Zeit noch - ein wirkliches, ernstes Erkenntnisprinzip der Zukunft, das erweitert werden muß.

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