{"corpus":"steiner","locus":"GA 170/1916-08-28/p017","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Vielleicht werden einige von Ihnen ein, man könnte schon sagen, paradoxes Ereignis kennen, das typisch auftritt für diejenigen, die sich so ein wenig bewegen in den Kreisen, wo Okkultismus, Quasi-Okkultismus, okkultistischer Schwindel — nun, und alles das, was eben mit diesen Dingen zusammenhängt, betrieben wird. Da kann eine Erfahrung immer wieder und wiederum gemacht werden. Nehmen wir also an, es gäbe eine okkultistisch sich nennende Gesellschaft mit einigen hervorragenden Zelebritäten. Es sind ja immer in solchen okkultistischen Gesellschaften Zelebritäten, denen geglaubt wird, auf die geschworen wird. Es taucht nun da irgend etwas auf, was verbreitet wird als ein Dogma. Nun, nehmen wir an, es taucht auf als Dogma, diese oder jene Persönlichkeit wäre da, wäre die Verkörperung einer mächtigen überragenden Individualität, hätte etwas geleistet, was sonst Menschen nicht leisten, auf irgendeinem besonderen Wege, sagen wir, große Wahrheiten geschrieben, die in Tausenden und Tausenden von Exemplaren in die Welt hinauswandern und als etwas Großes angesehen werden, obwohl sie vielleicht manchmal nur allgemeine Phraseologie enthalten; aber das macht nichts. Das geschieht ja immer wieder, daß gerade das Oberflächlichste, wenn es mit der nötigen sentimentalen Gemütssauce vorgetragen wird, als das «Allertiefste» von Tausenden und aber Tausenden von Menschen hingenommen wird.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dreizehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1916-08-28","location":null,"word_count":197,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/170/1916-08-28/p017","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/170/1916-08-28/p017"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/170/1916-08-28/p017"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1916-08-28_02"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 170/1916-08-28_02","ga":"170","lecture":"1916-08-28_02","kind":"renderings","relation":"another translation or transcription of the same lecture"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}