Dreizehnter Vortrag

GA 170/1916-08-28/p022 ·1916-08-28 · original (original)
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Ich glaube, Sie werden sich vorstellen können, daß es dieses geben kann, daß man ausdenkt irgend etwas, wobei es gleichgültig ist, ob es mit der Objektivität übereinstimmt oder nicht, aber was man so behandelt, daß es eine bestimmte Wirkung hat beim Menschen, der es hört. - Im Kleinen gibt es ja allerlei dergleichen unter Menschen. Man könnte da an mancherlei erinnern, aber denken Sie doch nur einmal, was alles die Tanten sagen, die sich den Kuppelpelz einmal bei irgendeinem verdienen wollen, wo sie zwei Leute zusammenkuppeln wollen und nun über die beiden Leute sagen, daß es die Braut, daß es der Bräutigam tue! Es kommt ihnen wirklich nicht darauf an, daß die Dinge stimmen, sondern, daß unter dem Einflusse dessen, was sie sagen, eben der Kuppelpelz verdient wird. Das ist nur ein ganz kleines exemplarisches Beispiel! Selbstverständlich gibt sich Ahriman nicht mit solchen kleinen Beispielen ab. Aber ich meine, wir haben natürlich für alles ein Analogon im menschlichen Leben.

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