{"corpus":"steiner","locus":"GA 170/1916-08-28/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Also bei Ahriman handelt es sich bei allen seinen Aussagen um Wirkungen. Und er formt seine Aussagen so, daß er mithelfen kann, wenn es sich um die Mitteilung solcher Dinge handelt. Nun denken Sie sich, daß es für Ahriman günstig wäre, auf der Erde eine Anzahl von Menschen zu erzeugen, die an etwas Bestimmtes glauben, an das glauben, wovon ich gerade vorhin gesprochen habe. Wenn nun jemand so weit in die Geheimnisse des schlechten Okkultismus eingeweiht ist und durch seine Art von Einweihung keine Neigung hat, an Stelle dieses Okkultismus den richtigen zu stellen, dann kann er eben erlauben Sie diese paradoxe Wendung -: sich mit Ahriman so verbinden, daß er jemandem eine Wahrheit beibringen kann, die ahrimanisch ist, die also im menschlichen Sinne keine Wahrheit ist - die wirken soll! Und das liegt immer zugrunde dem, was ich eben beschrieben habe, wo in einer ganz kurzen Stunde jemand, der ganz rebellisch war, durch ahrimanische Künste suggeriert wird. Im Bunde mit Ahriman kann man schon auch das einem anderen Menschen beibringen, daß er glaubt, daß in dieser oder jener menschlichen Persönlichkeit diese oder jene überragende Individualität inkarniert sei. Man muß nur die Künste kennen, Wahrheiten so hineinzuwerfen in irgendein Lebensgebiet - in diesem Falle in die Menschheit -, daß man nur ihre Wirkung berechnet, nicht ihre Übereinstimmung mit der Objektivität.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dreizehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1916-08-28","location":null,"word_count":220,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/170/1916-08-28/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/170/1916-08-28/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/170/1916-08-28/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1916-08-28_02"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 170/1916-08-28_02","ga":"170","lecture":"1916-08-28_02","kind":"renderings","relation":"another translation or transcription of the same lecture"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}