Dreizehnter Vortrag

GA 170/1916-08-28/p032 ·1916-08-28 · original (original)
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Wie viele Menschen machen aber heute Behauptungen, bei denen ihnen gar nichts daran liegt, ob sie mit der Objektivität übereinstimmen, nur aus der Emotion heraus. Das bewegt sich gerade in der gegenteiligen Richtung von der, wohin sich die Welt bewegen muß, wenn die Menschheit vorwärtsschreiten will. Und wirklichkeitsgemäßes Denken ist gerade unserem materialistischen Zeitalter unter dem charakterisierten Einfluß in so furchtbarer Weise abhanden gekommen, wirklichkeitsgemäßes Denken ist heute so selten zu finden. Und wenn wirklichkeitsgemäßes Denken einmal in ehrlicher Weise angestrebt wird, dann stößt es zusammen mit allem, was heute unwirklichkeitsgemäßes Denken ist. Sie sehen es ja in einer furchtbaren Weise daran, daß immer wieder und wiederum von den Zusammenstößen unserer anthroposophischen Bewegung mit unwirklichkeitsgemäßem Denken gesprochen werden muß, weil die Tatsachen einmal da sind, und weil man schließlich nicht schweigen kann, wenn man es ehrlich mit dieser Bewegung meint.

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