Zweiter Vortrag

GA 171/1916-09-17/p019 ·1916-09-17 · original (original)
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Das Hereinströmen der imaginativen Welt beschreibt er. Wir sehen, er fühlt sich harmonisch ruhig in seiner Seele und beschreibt, wie normalerweise im gerechten Fortgange der Entwickelung die Menschenseelen von diesen inneren Kräften sich sollen ergreifen lassen. Diese Kräfte sollen über die Menschenseele kommen im fünften nachatlantischen Zeitraum; aber sie sollen ergriffen werden im reinen geistigen Inneren. Sie sollen nicht irgendwelche irrtümliche Wege nehmen. Ungefähr so über diese Kräfte im 17. Jahrhundert müßte man reden, wie Jakob Böhme redet, dann redete man als ein ganz nur der göttlichen allgemeinen Gerechtigkeit hingegebener Mann von diesen Kräften. Daß weder die eine Art von Kräften, das reine Anschauen der Urphänomene, noch die andere Art von Kräften, die Entwickelung der freien Imaginationen, die nicht in Visionen bestehen, sondern die eben freie Imaginationen sind, aufkommen, daß diese Kräfte in der Menschenseele möglichst gestört werden, möglichst dazu verwendet werden, um nun wiederum die Menschheit als Seele hinauszubringen aus dem Erdenplan und mit ihnen einen besonderen Plan zu begründen, das ist nun die Wirkensart der luziferischen und ahrimanischen Mächte in dem fünften nachatlantischen Zeitraum.

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Cite: GA 171/1916-09-17/p019 · edition original