Vierter Vortrag

GA 171/1916-09-23/p018 ·1916-09-23 · original (original)
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Erlangte man so durch die zeitgenössische äußere Wissenschaft eine Erkenntnis des Materiellen, das heißt des Toten, so erlangte man durch diese spirituelle Sehnsucht, die aber auf materialistischem Wege befriedigt werden sollte, auch nichts anderes als eine Erkenntnis des Übersinnlichen, aber Toten. Die zeitgenössische materialistische Wissenschaft fand nur das äußere Tote; diese scheinbar spirituelle, in Wirklichkeit aber, nach ihrer Methode, doch materialistische Wissenschaft fand das übersinnliche Tote. Aber an diesem übersinnlichen Toten konnte man etwas sehr Bedeutsames lernen, etwas ungeheuer Bedeutsames. Man konnte daran lernen, daß wirklich um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein Zeitalter abgeschlossen war, daß die Menschheit der Entwickelung neuer Kräfte bedarf, wenn sie eintreten will in das wirklich Lebendige; daß eine Zeitlang bloß Kräfte zu ihrem Höhepunkt gebracht worden waren, die nur zum Toten führen, auf allen Gebieten zum Toten führen, zur Erkenntnis, zur Anbetung des Toten führen.

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