Fünfter Vortrag

GA 171/1916-09-24/p008 ·1916-09-24 · original (original)
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Goethe hat auf das Urphänomen gedeutet; er hat auch auf die freie Imagination gedeutet. Wir haben verschiedenes von ihm gerade in seinem «Faust» zu verschiedenen Zeiten angeführt. Das sind Anfänge für das, was die ganze reguläre Evolution des fünften nachatlantischen Zeitraums in Anspruch nehmen muß. Dadurch wird dieser fünfte nachatlantische Zeitraum in einer gewissen Weise sein Gepräge erhalten. Aber namentlich gerade dieser fünfte nachatlantische Zeitraum wird seine Menschen als Kämpfer sehen müssen gegen noch stärkere Anstürme der luziferischen und ahrimanischen Mächte, als sie stattgefunden haben zur Zeit des Griechentums und des Römertums, stärkere Anstürme, denn es handelt sich jetzt in diesem fünften nachatlantischen Zeitraum wiederum darum, auf der einen Seite das zu erreichen, daß die Seelen sich entfremden dem Erdenleben, und auf der anderen Seite das Erdenleben selber so zu mechanisieren, so rein äußerlich mechanisch zu gestalten, daß das Ich des Menschen unmöglich in sozialer Erdenordnung leben kann und daher Abschied nimmt von der sozialen Erdenordnung und sich einem Leben abseits von der Erde auf einem besonderen Planeten widmet.

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