{"corpus":"steiner","locus":"GA 171/1916-09-24/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Ein anderer Teil des Mysterienwesens der alten Atlantis ist nicht nach Osten, sondern nach Westen hinübergedrängt worden auf denjenigen Boden, den später die Europäer gefunden haben in Amerika; und dort hat sich der mehr ahrimanische Teil der nachatlantischen unrechtmäßigen Kultur ausgelebt. Während sich in Asien mehr der luziferische Teil auslebte, hat sich in Amerika mehr der ahrimanische Teil ausgelebt. Es sollte nun auch innerhalb Amerikas das an Impulsen geschaffen werden, was dann infizierend wirken konnte von Westen wie das andere von Osten; so von Westen infizierend wirken konnte, um im fünften nachatlantischen Zeitraum den ahrimanischen Vorstoß hineinzuschieben. Daher wurde im Westen mehr die ahrimanische Seite des nachgelebten atlantischen Mysterienwesens getrieben. Und da kam es ja, wie ich für diejenigen, die da waren, schon angedeutet habe, zu Mysterien, welche den allerabstoßendsten Eindruck machen müssen auf denjenigen, der in der zarten Gegenwartskultur aufgewachsen ist und nicht liebt, die Wahrheit zu hören, sondern nur liebt das Beseligende, wie man es oftmals nennt, aufzunehmen. Diese nachatlantischen Mysterien haben sich insbesondere auf mexikanischem Boden ausgebildet. Da wurden Mysterien eingerichtet, die aber über einen großen Teil Amerikas überhaupt gingen, desjenigen Amerikas, das die Europäer noch nicht gefunden hatten, da wurden Mysterien ausgebildet, welche, wenn sie sieghaft, wenn ihre Impulse, ihre Wirkungen sieghaft auf der Erde geworden wären, die Seelen von der Erde vertrieben hätten. Also der ahrimanische Dienst, das Auspressen der Zitrone, wäre damit besorgt worden. Es wäre gründlich dafür gesorgt worden, daß die Erde allmählich verödet, daß die Erde allmählich nur auf sich die Kräfte des Todes hat, während dasjenige, was als lebendige Seelen vorhanden war, eben von ihr Abschied genommen hätte und einen anderen Planeten unter der Führung Luzifers und Ahrimans dann begründet haben würde.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Fünfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1916-09-24","location":null,"word_count":281,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/171/1916-09-24/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/171/1916-09-24/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/171/1916-09-24/p012","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}