Fünfter Vortrag

GA 171/1916-09-24/p019 ·1916-09-24 · original (original)
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Dadurch ist der westlichen Welt, insofern das Elementarische eben bei ihr in Betracht kommt, der Impuls einverleibt worden, der gerade von dieser Seite ausgehen sollte: der ahrimanische Impuls. Nun, wie gesagt, für die vierte nachatlantische Zeit ist er gebrochen worden durch die Kreuzigung des großen initiierten schwarzen Magiers durch Vitzliputzli. Dann aber ist doch soviel Kraft geblieben, daß ein weiterer . Ansturm hätte geschehen können für den fünften nachatlantischen Zeitraum, der dahin gegangen wäre, nun wirklich die Erde mit Mechanisierung zu überziehen, nicht nur eine Kultur zu begründen, die in lauter mechanischen Werkzeugen gegipfelt hätte, sondern die auch die Menschen selber zu lauter Homunkulussen gemacht hätten, so daß die Iche fortgezogen wären. Diese Welt sollten die Europäer kennenlernen. Und die neuere Zeit beginnt ja gerade eben damit, daß die Europäer hinübergezogen wurden nach dieser Welt. Während also auf der einen Seite von Osten herüber die Stürme des Dschingis-Khan und seiner Nachfolger gleichsam ein Gottesgericht vollstrecken sollten, sollte vorbereitet werden im Westen eine Atmosphäre wildester ahrimanischer, elementarischer Kräfte, in welche die Europäer hineingekommen wären. Solche Dinge sind wirklich so, daß Ahriman und Luzifer voll zusammenarbeiten. Die Europäer sollten zum Beispiel durchaus nicht mit uneigennützigen Gefühlen da hinüberkommen, sondern sie sollten mit verlangenden, begehrlichen Gefühlen herüberkommen, aber mit Begierdegefühlen gewissermaßen nach etwas, worüber sie sich allerlei Täuschungen hingaben. Nachher konnte man ja das vergröbern, was zuerst nur in eine wunderbare Phantasie gehüllt worden ist. Vergröbert ist es ja so geworden, daß wirklich die Europäer in Amerika die äußeren Reichtümer in einer Weise kennengelernt haben, die ihre Begehrlichkeit schon sehr, sehr aufgeregt hat; aber zunächst sollte das mehr ideelle Formen annehmen. Da sehen wir wiederum das Zusammenwirken der luziferischen und ahrimanischen Kräfte, die sich immer Hand in Hand arbeiten.

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