{"corpus":"steiner","locus":"GA 173a/1916-12-21/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wir haben uns oftmals vor das geistige Auge geführt, wie in dem Christus Jesus für das menschliche Anschauungsvermögen gewissermaßen zwei Wesenheiten zu einer zusammenfließen: das ChristusWesen und das menschliche Jesus-Wesen. Nun hat es innerhalb der christlichen Entwickelung viel Streit, viel Dogmenstreit gegeben über den Sinn der Vereinigung des Christus mit dem Jesus in dem Wesen, dessen physische Geburt im Weihnachtsfeste gefeiert wird. Wir dürfen anknüpfen daran, daß wir ja wissen: In dem Christus erkennen wir ein kosmisches, ein überirdisches Wesen, ein Wesen, das heruntergestiegen ist aus geistigen Welten, um durch das Geborenwerden in einem physischen Menschen der Erdenentwickelung ihren Sinn zu verleihen. Und wir erkennen in dem Menschen Jesus denjenigen, der in einer uns ja bekannten Weise vorbestimmt war, als Mensch die Christus-Wesenheit sich zu verbinden, sie in sich aufzunehmen, nachdem er dreißig Jahre hindurch dazu vorbereitet war.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"The Karma of Untruthfulness I","date":"1916-12-21","location":null,"word_count":138,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/173a/1916-12-21/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/173a/1916-12-21/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/173a/1916-12-21/p004"}]}