The Karma of Untruthfulness I

GA 173a/1916-12-21/p023 ·1916-12-21 · original (original)

> «Die Reudigner, Avionen, Angeln, Variner, Eudosen, Suardonen, Nuithonen - deutsche Völker zwischen Flüssen und Wäldern wohnend» — das sind ungefähr die einzelnen Stämme, die zu den Ingävonen gehören — «verehren insbesondere die Nertus, das ist: die Mutter Erde, und glauben, daß sie sich in die menschlichen Dinge mischt und zu den Völkern gefahren kommt.» > In alten Zeiten wußte aus dem religiösen Dienst der Wanen heraus jede Frau, die der Erde einen Erdenbürger geben sollte, in ihrem Traumbewußtsein, daß ihr die Göttin, die später als Nertus verehrt wurde, erscheinen würde. Die Gottheit wurde aber nicht eigentlich weiblich, sondern mann-weiblich vorgestellt, Nertus ist nur später durch eine Korruption vollständig zum weiblichen Prinzip geworden. Gerade so, wie der Maria der Erzengel Gabriel sich näherte, so näherte sich in den alten Zeiten die Nertus auf ihrem Wagen derjenigen, die der Erde einen Erdenbürger geben sollte. Das sahen im Geiste die betreffenden Frauen. Später, als der Mysterienimpuls in dieser Art längst verglommen war, feierte man dieses Ereignis im Nachklang, im Symbolum, und das sah noch Tacitus und beschreibt es wie folgt: > Diesen Priester dachte man sich eben als den Eingeweihten des HertaMysteriums. > So war auch wirklich die Vision. In solchen alten Urkunden werden die Dinge recht genau geschildert, die Menschen verstehen sie nur nicht. «Da ist froher Tag und Hochzeit. Da war kein Krieg gestritten, keine Waffe ergriffen, das Eisen verschlossen.» So war es in der Tat in der Zeit, die jetzt unsere Österzeit ist, wenn die Menschen aus dem inneren Seelenleben heraus die Zeit der Erdenfruchtbarkeit auch für sich gekommen glauben mußten und jene Seelen empfangen wurden, die dann in der Zeit geboren wurden, die jetzt unsere Weihnachtszeit ist. Zur Osterzeit war die Empfängniszeit. Und hierauf bezog sich, weil man das Ganze als kosmisch-heiliges Mysterium ansah, dasjenige, was später sein Symbolum in dem Nertus-Dienst gefunden hat. Das Ganze aber war gehüllt in das Unterbewußte, hat nicht herauf gedurft in das Bewußtsein. Das klingt durch, indem Tacitus jenen Dienst schildert: > Von allem, was in der Welt eintritt, bildet sich auch ein luziferisches und ein ahrimanisches Gegenbild. Dasjenige, was im Ingävonen-Sinne das in der geregelten Menschheitsevolution Liegende war, das bezog sich auf die Zeit des ersten Vollmonds nach der Frühlingssonnenwende. Aber was in alten Zeiten durch das Vorrücken der Tagundnachtgleiche als traumhaftes Erleben aus alten Zeiten zurückgeblieben war, wurde immer mehr in eine spätere Zeit verlegt und war dadurch ahrimanisch geworden. Wenn also das, was im echten Herta-Dienste in alten Zeiten gedacht worden ist, um ungefähr vier Wochen später verlegt wurde, so war es ahrimanisch geworden. Dieses Ahrimanischgewordensein bedeutete also, daß auf unrechtmäßige Weise — zur unrechtmäßigen Zeit — der Zusammenhang, die Verbindung der Menschenfrau mit der geistigen Welt gesucht worden war. Das blieb dann festgehalten in der Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1.Mai! Nur eine ahrimanische Zeitversetzung haben wir da zu sehen. Sie wissen, luziferische Zeitversetzung geht zurück; das Ahrimanische erscheint umgekehrt, weil es mit dem Vorrücken der Tagundnachtgleiche zusammenhängt: das Zurückgebliebene erscheint in diesem Fall später. Dasjenige also, was die ahrimanische, die mephistophelische Kehrseite des Herta-Dienstes war, die Verkehrung ins Teuflische, ist später zur «Walpurgisnacht» geworden, die mit dem urältesten Mysterienwesen zusammenhängt, von der sich nur eben der schwache Nachklang dann erhalten hat. > Vieles von diesem Mysterienwesen lebte, wenn man die Sache richtig versteht, gerade in den skandinavischen Mysterien weiter. Dort gibt es statt der Nerta einen Gott Friggo, der seiner Symbolik nach - aber man muß es zuerst aus der Geisteswissenschaft wissen — geradezu zum Verräter wird dessen, was da eigentlich zugrunde lag. > Und noch eines war da, das erwähnt sein soll in bezug auf diese Mysterienbräuche. Sie können sich denken: Wenn seit der Zeit des Frühlingsvollmondes bis in die Winterszeit hinein also die Menschenfrucht herangereift war, gab es in der Regel ein solches Menschenwesen, das als erstes in der Heiligen Nacht geboren wurde. Dieses Menschenwesen, das als erstes in der Heiligen Nacht geboren wurde unter den Stämmen der Ingävonen - in ältesten Zeiten war dies in jedem dritten Jahre der Fall -, das wurde zum Führer auserkoren, wenn es dreißig Jahre alt geworden war, und es sollte drei Jahre Führer bleiben, nur drei Jahre. Was dann mit ihm geschah, darf ich vielleicht in späterer Zeit einmal mitteilen. > Forscht man ganz genau nach, so ist nicht nur Frigg, Frei, Freia gewissermaßen bloß eine Art Nebenbedeutung für die Nertus, ebenso wie der nordische Nört, sondern es ist auch der Name Ing selber, von dem her die Ingävonen sich nennen, ein Nebenname für die Nertus. Die mit diesem Mysterium Verbundenen, sie nannten sich die zum Gotte oder zur Göttin Ing Gehörigen: Ingävonen. In der äußeren Welt sind eben nur Splitter geblieben von dem, was da eigentlich lebte. Einer der Splitter sind die Worte des Tacitus, die ich Ihnen mitgeteilt habe. Ein anderer Splitter ist das berühmte angelsächsische Runenlied, welches nur wenige Zeilen enthält. Diese berühmten Zeilen, die heute jeder Phi:lologe der Germanistik studiert, kennt, deren Sinn aber keiner versteht, lauten etwa so: > In diesem angelsächsischen Runenlied ist ein Nachklang dessen enthalten, was geschehen war: was man in dem alten Mysterienbrauch hatte von der Österempfängnis im Hinblick auf die Weihnachtsgeburtszeit. Was da geschah in der geistigen Welt, man wußte es vor allen Dingen auf der dänischen Halbinsel. Daher sagt das Runenlied mit Recht: «Ing wurde zuerst bei den Männern der Ostdänen gesehen.» Dann kamen immer mehr und mehr die Zeiten, wo dieses alte Wissen in die Korruption verfiel, wo nur Nachklänge, Symbolik vorhanden war, wo überhaupt innerhalb der Menschheitsentwickelung mehr das aus den warmen Ländern Stammende sich verbreitete. Und aus den warmen Ländern stammt dasjenige, was nicht, wie in den kalten Ländern, damit zusammenhängt, daß die Jahreszeit eine innige Beziehung hat zu dem, was der Mensch in seinem Innern erlebt. Es kam die Ausstreuung der Menschenfrucht über das ganze Jahr hin, die selbstverständlich in diesen Gegenden auch schon da war im alten atavistischen Hellsehen, wenn auch noch von den alten Prinzipien durchdrungen, als in der kalten Gegend die Wanengötter herrschten und in den südlichen Gegenden die Tempelmysterien schon längst an die Stelle der Naturmysterien getreten waren. Es kam das schon nach Norden, noch vermischt mit dem Alten, als die Wanengötter ersetzt wurden durch die Asengötter. Wie die Wanengötter zusammenhängen mit dem «wähnen», so die Asengötter mit dem Sein, das heißt mit dem Sein in der äußeren, der materiellen Welt, das der äußere Verstand ergreifen will. Und als die nordischen Menschen eingetreten waren in ein Zeitalter, in welchem der Verstand des einzelnen anfing, sich geltend zu machen, als die Asen an die Stelle der Wänen, der Wanen getreten waren, da korrumpierte sich die alte Mysteriensitte. Sie zog hinüber in einzelne verstreute Mysteriengemeinschaften des Ostens. Und nur einer noch — derjenige, in dem erneuert werden sollte der ganze Sinn der Erde -, nur einer, in dem der Christus wohnen sollte, der sollte das in sich vereinigen, was einstmals Inhalt der nordischen Mysterien war. > Daher müssen wir, wenn uns im Lukas-Evangelium die Erzählung von dem Erscheinen des Erzengels Gabriel bei der Maria entgegentritt, deren Ursprung in den wahren Visionen suchen, die auftraten in dem, was sich einst in dem Nertus-Symbol der alten Nertus-Mysterien spiegelte. Hinübergezogen war dies nach dem Osten. Die Geisteswissenschaft enthüllt es uns heute, und sie allein gibt dem angelsächsischen Runenlied einen Sinn. Denn Nertus und Ing sind dasselbe. Und von Ing wird ja gesagt: «Ing wurde zuerst bei den Männern der Ostdänen gesehen, später ging er nach dem Osten. Über die Wogen schritt er, und der Wagen rollte ihm nach.» Über die Wogen der Wolken selbstverständlich, so wie die Nerta über die Wogen der Wolken schritt. Was allgemein gewesen war in den Gegenden der kälteren Zone, das wurde singulär, wurde ein Einzelnes. Das trat als ein Singuläres, als ein Einzelnes auf und tritt uns wieder entgegen in der Schilderung des LukasEvangeliums. > Was aber einmal da ist und sich eingelebt hat, sich verankert hat in der Auffassung des Gemüts, das bleibt dann im Gemüte, sitzt in der Seele. Und als man im Norden vom alten römischen Süden her die Kunde des Christentums erhielt, empfing man damit etwas, was zusammenhing mit einem nicht mehr im vollen Bewußtsein, sondern im Unterbewußtsein lebenden und deshalb nur gefühlten alten Mysterienbrauch. Daher konnte sich dort die Empfindung für den Jesus besonders stark entwickeln. Ins Unterbewußtsein war schon hinuntergezogen, was im alten Nertus-Mysterium lebte; doch im Unterbewußtsein war es vorhanden, wurde gefühlt und empfunden. > Wenn einst in alter Zeit die Familien zusammenkamen im hohen Norden, als die Erde noch von Wäldern bedeckt war, in denen noch der Auerochs und das Elentier hausten, wenn sie sich in ihren eingeschneiten Hütten bei brennenden Lichtern um das neugeborene Kind versammelten und davon sprachen, daß ihnen mit diesem neuen Leben jenes neue Licht gebracht sei, welches der Himmel ihnen verkündet hatte in der Vorfrühlingszeit, so war dies das alte Weihnachten. Da wurde denen, zu welchen die Kunde vom Christentum einstmals kommen sollte, erzählt, es sei einer in der besonders heiligen Stunde geboren, der zu Großem ausersehen sei. Das war derjenige, der als der erste nach der zwölften Stunde in der als heilig bezeichneten Nacht geboren wurde. Darüber besaß man nicht mehr das alte Wissen, aber das alte Fühlen regte sich noch, als die Kunde kam, daß so einer im fernen Asien geboren sei, in welchem der Christus lebte, der von der Sternenwelt zur Erde heruntergekommen war. > Solches immer mehr und mehr zu verstehen und dadurch den Sinn der Entwickelung der Erdenmenschheit wirklich konkret zu fassen, das obliegt der Gegenwart. Denn Großes und Ungeheures ist in den heiligen Schriften enthalten; nicht jene Trivialitäten, von denen heute in den religiösen Kundgebungen so oft gesprochen wird, sondern jene markdurchzuckenden, herzdurchtränkenden heiligen Wahrheiten, die durch alle Menschheitsentwickelung gehen. Das vibriert in demjenigen, was in den Evangelien enthalten ist. Und indem Geisteswissenschaft enthüllt, auf welch tiefen Hintergründen dasjenige ruht, was in den Evangelien lebt, werden diese Evangelien der Menschheit einmal erst teuer und wert werden. Und wissen wird die Menschheit einmal, warum im Lukas-Evangelium erzählt wird: > Für ihn als für den Erstgeborenen unter denen, die sich in der Seele finden sollen, war von der dänischen Halbinsel nach dem entfernten Osten jene alte heilige Mysterienkraft hinübergezogen. > So verkündete auch Nerta, die für das alte Wanenbewußtsein, das heißt für das Unterbewußtsein im atavistischen Hellsehen, durch die Gefilde zog, die Ankunft der Menschen auf der Erde. > und sie sprachen jetzt, was der Nerta-Priester zu der empfangenden Frau im alten nordischen Mysteriendienst gesprochen hat: > Wie Tacitus erzählt: «Da ist froher Tag und Hochzeit, da wird kein Krieg gestritten, keine Waffe ergriffen, das Eisen verschlossen.» > Das ist gerade das Große, zu dem sich der Mensch erheben muß: hineinzuschauen in den Gang der Menschheitsentwickelung. Denn auch das Mysterium von Golgatha, durch welches die ganze Erdenentwickelung ihren tieferen Sinn bekommen hat, wird voll verständlich, wenn gezeigt wird, wie es innerhalb der ganzen Menschheitsentwickelung darinnensteht. Wenn einmal der Materialismus verschwunden sein wird und der Mensch nicht nur in abstracto, sondern in concreto wissen wird, wie er göttlichen Ursprungs ist, dann wird wiederum ein Verständnis sein für die heiligen Mysterienwahrheiten des Altertums; dann wird die Zwischenzeit vorüber sein, in der zwar der Christus auf der Erde lebt, aber nur zum geringen Teil mit dem erwachten Bewußtsein verstanden werden kann. Denn das Christus-Verständnis der Gnosis verglomm; das Jesus-Verständnis entwickelte sich im Zusammenhange mit dem alten Nertus-Dienst nur unbewußt. In der Zukunft aber wird die Menschheit die beiden unbewußten Strömungen sich zum Bewußtsein bringen und sie verbinden müssen. Dann wird immer mehr und mehr ein Christus-Verständnis auf der Erde Platz greifen können, das die Verbindung sein wird der Mysterienerkenntnis mit einer erneuerten großen Gnosis. > Wer anthroposophische Weltanschauung und die mit ihr zusammenhängende Bewegung ernst nimmt, wird in demjenigen, was sie der Menschheit zu sagen hat, kein Kinderspiel sehen, sondern ernste, große Wahrheiten. Und wir müssen uns schon in der Seele erschüttern lassen, weil das Große uns erschüttern soll, > Die Erde ist nicht nur ein großes Lebewesen, sie ist ein erhabenes Geistwesen. Und wie das größte Menschengenie im späteren Alter nicht da stehen könnte, wo es steht, wenn es sich nicht durch Kindheit und Jugend in entsprechender Weise entwickelt hätte, so hätte das Mysterium von Golgatha nicht stattfinden können, es hätte das Göttliche sich nicht mit der Erdenentwickelung vereinigen können, wenn nicht im Anfange der Erdentage in anderer, aber auch in göttlicher Weise Göttliches auf die Erde heruntergestiegen wäre. Anders, als sie später verstanden werden konnte, war die Offenbarung des Göttlichen aus den Höhen im alten Nertus-Dienste; aber sie war da. > In dieser alten Weisheit ist zwar eine atavistische Erkenntnis enthalten, aber eine unendlich höhere als in dem, was heute in so brutaler Weise als materialistische Weltanschauung die Menschheit vertiert, erkenntnismäßig vertiert. > Beim Christentum handelt es sich um eine Tatsache, nicht um eine Theorie. Die Theorie muß folgen, sie ist für das menschliche Bewußtsein, das sich im weiteren Verlauf der Erdenevolution ergeben soll, wichtig; aber das Christentum als solches, das Mysterium von Golgatha, ist als Tatsache vorhanden, und es handelte sich darum, daß gerade in die unterbewußten Strömungen das Christentum zunächst eintrat. Das war noch möglich in Vorderasien in der Zeit, als Christus mit der Erde sich vereinigte. > Hirten, ähnliche Leute wie die, unter denen der Nertus-Dienst gelebt hat, sind auch im Lukas-Evangelium geschildert. Ich kann Ihnen das alles nur skizzenhaft andeuten. Könnten wir lange darüber reden, so würde sich gerade das, was ich Ihnen heute zu sagen habe, als tief begründet ergeben. Weil der Mensch aus geistigen Höhen heruntergestiegen ist, darum vollzog sich die Offenbarung des Göttlichen aus den himmlischen Höhen. Es mußte so gesprochen werden zu denen, welche aus der alten Weisheit das Schicksal des Menschen verbunden wußten mit demjenigen, was in den Sternen von den Himmeln lebt. Dasjenige aber, was auf der Erde leben soll durch den Eintritt des Christus in einen Erdenmenschen, es wird erst nach und nach verstanden werden müssen. Die Botschaft ist zweigliedrig, zweiteilig: «Offenbarung des Göttlichen aus den Höhen» — «Friede in den Erdenseelen, die eines guten Willens sind.» Ohne diesen zweiten Teil hat Weihnachten, das Fest der Geburt des Christus, keinen Sinn! > Und nicht nur wurde der Christus für die Menschen geboren: die Menschen haben den Christus auch gekreuzigt! Auch dem liegt eine Notwendigkeit zugrunde, aber deshalb ist es ja nicht minder wahr, daß die Menschen den Christus gekreuzigt haben. Und es kann gewußt werden, daß die Kreuzigung, die auf dem hölzernen Kreuze zu Golgatha stattfand, nicht die einzige Kreuzigung war. Eine Zeit muß kommen, in der verstanden werden kann der zweite Teil des Weihnachtsspruchs: «Friede den Menschen auf Erden, die eines guten Willens sind!» Denn auch das Negative darf gefühlt und empfunden werden: die Menschen sind weit davon entfernt, den Christus und das Weihnachtsmysterium im richtigen Sinne zu verstehen. > Muß es uns doch ins Herz schneiden, daß wir selber in einer Zeit leben, wo die Friedenssehnsucht des Menschen angebrüllt wird. Fast unwahr ist es in diesen Tagen des Anbrüllens der Friedenssehnsucht der Menschen, Weihnachten zu feiern. Wollen wir heute, da das Äußerste noch nicht vor uns steht, hoffen, daß in den Seelen Umkehr eintreten kann, und daß an die Stelle des Anbrüllens der Friedenssehnsucht christliches Empfinden, Friedenswille trete. Sonst werden vielleicht nicht diejenigen, die heute in Europa streben, sondern diejenigen, die von Asien herüber das Anbrüllen der Friedenssehnsucht einmal rächen werden, auf den Trümmern des europäischen Geisteslebens das Christentum und das Mysterium von Golgatha der Menschheit zu verkündigen haben. Und unauslöschlich wird es dann bleiben: Zu Weihnachten im neunzehnhundertsechzehnten Jahre nach der Verkündigung, daß Friede auf Erden unter den Menschenseelen, die eines guten Willens sind, sein möge, im neunzehnhundertsechzehnten Jahre nach der Weihnachtsverkündigung konnte die Menschheit einmal dazu kommen, die Friedenssehnsucht zu verbrüllen! > Möge es nicht so sein! Davor mögen die guten Geister, die in den Weihnachtsimpulsen wirken, die unglückselige europäische Menschheit behüten! > .original

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